Museum

Gutachten des Landesdenkmalamts datieren die Erbauung der Oberwallbachsmühle in das 17. bzw. frühe 18. Jahrhundert.

Zum Mühlengebäude gehört eine historische 3-Seiten-Hofanlage. Der Mühlenbetrieb wurde bis zum Jahr 1953 ausgeübt. Jährlich wurden etwa 300 Tonnen Getreide für die Bauern aus Metzels und Wallbach gemahlen.

Das Schaufelrad der Mühle wurde und wird noch vom Wasser des Wallbachs angetrieben. Später wurde über das Mühlrad mit Hilfe einer Transmission ein Generator eingesetzt, der Batterien auflud. Der so erzeugte Strom reichte für eine Woche. Die Einnahmen aus dem Mühlenbetrieb reichten jedoch nicht, um zu leben. Die Mühlenbesitzer führten deshalb zusätzlich noch einen Landwirtschafts- und Beherbergungsbetrieb. Außerdem wurde zweimal in der Woche Brot gebacken und in die umliegenden Dörfer geliefert.

Im Laufe der Jahrzehnte wurden zahlreiche Um- und Ausbauten vorgenommen, durch die leider wertvolle alte Bausubstanz beseitigt wurde. 1996 konnte ein neues Mühlrad eingebaut werden. Die Jagdgenossenschaft Metzels sowie die Gemeinden Metzels und Wallbach haben dafür finanzielle Unterstützung gewährt.

Im Innern der Mühle, hinter einer Glasfassade im ehemaligen Mahlraum, ist heute ein Teil des Mühlen-Mechanismus zu bestaunen.